Manuela Uhlmann, Kontrabass

© Paul Galke

Manuela Uhlmann entstammt einer Berliner Künstlerfamilie (Kunstmaler, Grafiker, Bildhauer). Mit 4 Jahren hatte sie erste solistische Auftritte mit der Geige. Es folgte eine frühe musisch orientierte Ausbildung. Zusätzlich zum Klavier kam im Alter von 11 Jahren der Kontrabass dazu, dessen Ausbildung am heutigen Carl-Phillipp-Emanuel-Bach-Gymnasium in Berlin studienorientiert fortgesetzt wurde. Ihr Examen absolvierte sie 1985 in der Klasse von Heinz Zimmer (Staatskapelle Berlin), an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" Berlin.

Während des Studiums wurde sie Solo-Kontrabassistin beim Rundfunkorchester Berlin und dem Corelli Kammerorchester Berlin (Ltg. Bela Papp). Nach ihrer genehmigten Ausreise aus der DDR (1989) ging sie mit ihrer Familie nach Südafrika, wo sie als stellv. Solobassistin beim Nationalorchester in Johannesburg/Pretoria angestellt war. Aufgrund der politischen Verhältnisse in Südafrika kehrte sie 1990 zurück. Hiernach war sie zunächst beim Filmorchester Babelsberg tätig. Nach umfangreichen privaten Studien bei Heinz Jablonski und Norbert Duka (Deutsche Oper Berlin) sowie bei Prof. Rainer Zepperitz (Berliner Philharmoniker) erfolgte zunächst ein Aushilfsvertrag an der Deutschen Oper Berlin und anschließend, ab 1997, die Anstellung bei den Dortmunder Philharmonikern.

Manuela Uhlmann war Teilnehmerin verschiedener Wettbewerbe und erhielt erste Preise u.a. beim Hochschulwettbewerb der DDR in Dresden, der Sommerakademie Nyibátor (Ungarn) und der Carl- Flesch-Akademie Baden-Baden. Sie ist neben ihrem Schwerpunkt als Orchestermusikerin auch kammermusikalisch und solistisch tätig.

Seit 2016 spielt sie solistisch einen Kontrabass des italienischen Baumeisters Luciano Golia.