Shinkyung Kim, 1. Konzertmeisterin

© Paul Galke

Shinkyung Kim wurde 1967 in Seoul, Südkorea geboren. Sie gewann mehrere 1. Preise bei nationalen Violinwettbewerben sowie 1983 den 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb der Jeunesses-Musicales Aberdeen, Schottland mit ihrem Klaviertrio.

1985 ging sie nach Deutschland, um bei Prof. Igor Ozim in Köln (Diplom) und Prof. Thomas Zehetmair (Konzertexamen) in Berlin zu studieren. Seit 1998 ist Shinkyung Kim 1. Konzertmeisterin der Dortmunder Philharmoniker.

Seit 2001 ist Shinkyung Kim Mitglied des renommierten Mannheimer-Streichquartetts (MSQ). Als Mitglied des Mannheimer Streichquartetts nahm sie an zahlreichen CD-Gesamteinspielungen der Werke für Streichquartett von Bruch, Reger, Burgmüller (DG) Raff und Molique (cpo) und Radioproduktionen teil. Neben Konzerten in Deutschland und dem europäischen Ausland unternahm das Mannheimer-Streichquartett 2001 und 2002 Konzertreisen nach Korea sowie 2010 zu der deutschen Kulturwoche in China. Seit 2011 ist sie Dozentin an der Robert-Schumann Musikhochschule Düsseldorf.

Als Solistin trat Shinkyung Kim mit den Dortmunder Philharmonikern, dem Amadeus Kammerorchester, dem Sinfonie Orchester Berlin, der Ukrainischen Kammerphilharmonie, dem Seongnam Symphony Orchestra und dem Korean Symphony Orchestra in Germany auf. Auf Einladung des Seoul International Music Festival 2003 spielte sie die koreanische Uraufführung des concerto funebre für Solo-Violine und Orchester von Karl Amadeus Hartmann mit dem Korean Symphony Orchestra. Dieses Konzert wurde vom koreanischen Fernsehen aufgezeichnet.