9. Philharmonisches Konzert - Wege und Gefährten

Mittwoch, 5. Juni 2019 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Antony Hermus, Dirigent | Johannes Moser, Violoncello | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Ravel, Lutosławski und Mendelssohn Bartholdy

© Marcel Schaar

Maurice Ravel
Le Tombeau de Couperin

Witold Lutosławski
Cellokonzert

Felix Mendelssohn Bartholdy
3. Sinfonie a-Moll op. 56, „Schottische”


Für Johannes Moser ist es nicht einfach loszukommen von seinem ständigen Begleiter, dem Guarneri-Cello aus dem Jahr 1694. „Der erste Tag ohne Instrument ist super, und schon am zweiten Tag bin ich wie ein Drogensüchtiger, ich weiß nichts mit mir anzufangen.“ Zum Glück für uns. Und wunderbar, dass der dreifache ECHO-Klassik-Gewinner mit den Philharmonikern das aufregende Cellokonzert von Witold Lutosawski spielt. In diesem 1970 uraufgeführten Stück übt der polnische Komponist Systemkritik. Wege und Gefährten: Wem ist zu jener Zeit noch zu trauen?
Pflichtbewusst schlägt Maurice Ravel 1915 den Weg in den Ersten Weltkrieg ein – und kehrt traumatisiert zurück. Seine Suite zu Couperin weiß davon aber noch nichts. Die Sätze des eleganten Werks widmet Ravel später gefallenen Freunden. Felix Mendelssohn Bartholdy schließlich führt seine Reiselust in den Norden von Großbritannien. Die Stimmungen, die ihn bewegen, hält er in der „Schottischen“ fest: Ein musikalischer Seelensucher im Land Sir Walter Scotts, seinem literarischen Vorbild.

19.15 Uhr
Konzerteinführung

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