9. Philharmonisches Konzert "kontra_punkt"

Mittwoch, 6. Juni 2018 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Martin Haselböck, Dirigent und Orgel | Nemanja Radulovic, Violine | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Bach und Beethoven

© Magdalena Spinn

Johann Sebastian Bach (1685—1750)
- Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
- Violinkonzert a-Moll BWV 1041
- Fantasie und Fuge c-Moll BWV 537, orchestriert von Edward Elgar

Ludwig van Beethoven (1770—1827)
1. Sinfonie C-Dur op. 21

Johann Sebastian Bach (1685—1750)
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565,
orchestriert von Leopold Stokowski

Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau fühlt sich Edward Elgar deprimiert. Die Musik eines ganz bestimmten Komponisten vermag es, ihn wieder zu beleben. „Ich brauche Menschen wie Johann Sebastian Bach als Quelle der Inspiration“, schreibt er und formt aus dessen Orgelfantasie und Fuge c-Moll einen aufwühlenden Trauergesang. Die Musik des Thomaskantors und ihr meisterlicher kontra_punkt lassen sich auf vielfältige Weise bearbeiten und interpretieren. Am Pult der Philharmoniker demonstriert das Martin Haselböck, Gründer des Originalklang-Orchesters Wiener Akademie. Schon seit seiner Jugend ist er ein Bach-Fan und gibt zu: „Verbindendes Glied all meines Tuns ist Bach gewesen.“ Haselböck dirigiert aber nicht nur, er setzt sich auch an die Orgel und spielt die berühmte Toccata und Fuge d-Moll. Die Orchesterversion von Leopold Stokowski kann man direkt damit vergleichen. Überraschend, was der Solist des Abends, der serbische Geiger Nemanja Radulovic, mit der Musik des barocken Vorbilds anstellt. Er spielt einen Bach, der zu Besuch ist auf dem Balkan: faszinierend flink, jung und modern.

19.15 Uhr WirStimmenEin – Orchestermanager Michael Dühn und die Künstler geben Einblick ins Programm, im Komponistenfoyer

 

 

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